Reges Treiben auf dem Flugplatz in Büsum

Motorschirmflieger trafen sich nach Coronapause

Ein reger Flugverkehr herrschte am vergangenen Wochenende auf dem Büsumer Flugplatz in Oesterdeichstrich. Nach einer durch die Pandemie bedingten Pause hatte der Innitiator des Events, Lars Mielke aus Horst/Itzehoe, zu einem mittlerweile schon traditionellen Nordseeflugtag eingeladen. Über 25 Flieger waren der Einladung gefolgt und hatten sich mit ihren Wohnmobilen, Zelten und Fluggeräten für drei Tage auf dem Gelände des Flugplatzes eingerichtet.

Aus ganz Norddeutschland kamen die Piloten mit ihren ungewöhnlichen Gefährten. Die weiteste Anfahrt hatte ein Flieger aus Hildesheim. Alle wurden, jedenfalls am Sonnabend und Sonntag, mit Kaiserwetter belohnt. Bei optimalen Flugbedingungen hatten die Piloten Gelegenheit, Starts und Landungen zu Übungszwecken und Flüge in die nähere Umgebung durchzuführen. Motorschirmflieger sind Fluggeräte, die sich mit einem Propeller am Heck, einem sogenannten Rucksackmotor, bei gutem Wetter einige Stunden lang wie ein Kitesurfer mit einem flexiblen Schirm in der Luft halten können.

Am Sonnabend, dem Hauptflugtag, fanden den ganzen Vormittag über und auch am Abend Starts und Landungen auf dem Flugfeld statt. Die Piloten unternahmen außerdem Flüge über die dithmarscher und nordfriesische Küste zu den diversen Sehenswürdigkeiten. Am Nachmittag stand die Geselligkeit im Vordergrund. Bei dem gemeinsamen Zusammensein führten die Mitglieder des Büsumer Flugsportclubs in gemütlicher Atmosphäre interessante Gespräche und tauschten ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus. Wie der Innitiator dieser Veranstaltung, Lars Mielke, mitteilte, bietet der Büsumer Flugplatz optimale Möglichkeiten für den Aufenthalt und für das Fliegen mit den Motorschirmen. Und auch die gute Bewirtung im Flugplatzbistro trägt mit dazu bei, dass der Nordseeflugtag im kommenden Jahr wohl wieder wiederholt wird, dann aber hoffentlich mit der Gelegenheit, mit dem Angebot sogenannter „Schnupperflüge“ auch Interessenten für diesen originellen Sport zu begeistern.

Text und Fotos: Ingo von Oven – 26.08.2021

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